„Mensch, schön, dass du da bist!“

Wesel: Berufskolleg Wesel | 

„Mensch, schön, dass du da bist!“ – unter dieser Überschrift stand der diesjährige vorweihnachtliche Gottesdienst des Berufskollegs Wesel, der am letzten Schultag vor den Ferien in der bis auf den letzten Platz gefüllten Friedenskirche gefeiert wurde.

IMG_0263.jpg
Der in ihrer Begrüßung durch Pfarrerin Annette Duscha vorgestellte Titel kann gerade in der heutigen Situation im doppelten Sinn verstanden werden: Zum einen drückt er die Vorfreude über die Geburt Jesu aus, die in wenigen Tagen am Heiligabend von den Christen gefeiert wird. „Diese Geburt fand jedoch unter schwierigen Verhältnissen statt: fern von zu Hause, nicht einmal eine menschenwürdige Unterkunft, weil alles belegt war, sondern ein Viehstall als notdürftige Behausung. Alles nicht gerade standesgemäß für den Sohn Gottes“, stellten Pfarrer Martin Schmidt und Sonja Wachlin in ihrer Dialogansprache zum Weihnachtsevangelium fest. Diese schnörkellose Darstellung ließ dann auch schnell die zweite Sinnebene von „Mensch, schön, dass du da bist!“ klar werden: „Da stehen uns die Bilder vor Augen von Flüchtlingskindern und -jugendlichen hier bei uns in den Massenunterkünften.“ Am Beispiel des Gleichnisses vom Barmherzigen Samariter und anhand zweier konkreter Beispiele aus dem Alltagsleben veranschaulichten sie, dass die Flüchtlinge auf ganz unspektakuläre, einfache Weise von jedem von uns willkommen geheißen und aufgenommen werden können: „Ich muss nicht gleich die ganze Welt retten – sondern einfach das wahrnehmen und anpacken, was mir quasi vor die Füße fällt.“

Musikalisch untermalt wurde der Gottesdienst durch verschiedene deutsch- und englischsprachige Solo- und Chorgesänge. Darunter waren thematisch passend die Lieder „From a distance“, „Open the eyes“ und „Da berühren sich Himmel und Erde.“ Als „Rausschmeißer“ wurde zum Abschluss der bekannte und beliebte Ohrwurm „Feliz Navidad“ vorgetragen, bei dem dann auch spontan mitgesungen und mitgeklatscht wurde. Begleitet wurden die Gesänge nicht – wie sonst üblich – von der Orgel, sondern von einer kleinen Schulband aus E-Piano, E-Gitarren, Mundharmonika und verschiedenen Schlaginstrumenten. Das positive Echo von Schülerinnen, Schülern und aus dem Lehrerkollegium im Anschluss des Gottesdienstes belegte, dass die Feier rundum gelungen und stimmig war.

Gemeinsam Singen

Nach dem Gottesdienst hat sich dann die Lehrer-/Schülerband einer großen Herausforderung gestellt. Sie haben mit hunderten von Schülern und Schülerinnen im Forum des Berufskollegs Weihnachtslieder gesungen. Damit die ersten Hemmschwellen überwunden werden konnten, gab die Band zunächst den Ton an.
Nach den ersten zaghaften Versuchen, gelang es der Band und dem Chor alle mitzureißen.
Diese Veranstaltung bildete den wunderbaren weihnachtlichen Abschlussrahmen für das Ende des diesjährigen Unterrichts.

Advertisements

Besuch der Agritechnica in Hannover

Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule Technik besuchen die Agritechnica in Hannover

Am Freitag, den 13. November haben sich Schülerinnen und Schüler der Klassen FTA141 und FTA142 um 5.30 Uhr auf den Weg nach Hannover gemacht, um sich auf der Fachmesse Agritechnica über modernste Landwirtschaftstechnologie zu informieren. Eingeladen wurde die Schülergruppe vom Familienunternehmen Lemken in Alpen, einem international führenden Spezialanbieter für den professionellen Pflanzenbau, dessen Programm leistungsstarke, vielfältige und hochwertige Technik für die Bereiche Bodenbearbeitung, Aussaat und Pflanzenschutz umfasst.

Zu Beginn des Besuches wurde im Bereich „Werkstatt live“ der Ausbildungsberuf des Landmaschinenmechatronikers vorgestellt. Dabei konnten die Messebesucher an diversen Reparatur- und Montagebeispielen landwirtschaftlicher Geräte erfahren, wie weit gefächert und abwechslungsreich der Beruf in der Praxis ist. Riesige, vor Kraft strotzende Traktoren, kompliziert aufgebaute Getriebe, Saatgutmaschinen wie auch handliche Motorsägen gehören in das Spektrum der Maschinen, die ein Landmaschinenmechatroniker potentiell warten und reparieren muss. Dabei gewinnt zunehmend die Elektronik an Bedeutung, in den Anlagen selbst wie auch bei der Nutzung von Diagnoseprogrammen, welche die Suche nach Fehlern erleichtern. Natürlich ist der gelernte Landmaschinenmechatroniker durch sein breit angelegtes Fachwissen im Bereich Mechanik und Elektronik auf dem Berufsmarkt auch über den Bereich der Landwirtschaft hinaus sehr begehrt, da er selbstständig und zielorientiert in der Lage ist, mechatronische Systeme aller Arten zu analysieren, zu betreuen und darüber hinaus zu optimieren.

Im weiteren Verlauf des Messebesuches hatte die Schülergruppe die Möglichkeit, sich an den zahlreichen Messeständen über modernste Entwicklungen aus den Bereich der Agrartechnik zu informieren und Fachgespräche zu führen. Besonders beeindruckt zeigten sich die Schülerinnen und Schüler von den riesigen Traktoren, die mit bis zu 600 PS und modernster Steuerungselektronik ausgerüstet waren und den Feldhäckslern, die über eine Schnittbreite von bis zu 9,29 m verfügten.

Der überaus abwechslungsreiche und informative Ausflug endete mit der Rückkehr nach Wesel um 21.30 Uhr, von wo aus die Schüler bepackt mit zahlreichen Informationsbroschüren und Werbeartikeln den Heimweg antreten mussten.

Unser Dank gilt an dieser Stelle noch einmal der Firma Lemken, die den Messebesuch organisiert und sämtliche Kosten übernommen hat und dem Berufsausbilder Technik Herrn Bilir für die Betreuung vor Ort auf der Messe.

25 Schüler des Berufskollegs Wesel in Wrexham – Wales

Wrexham (Vereinigtes Königreich): Wales |

Insgesamt 25 Schüler des Berufskolleg Wesel verbrachten zwei Wochen ihrer Ausbildung in Großbritannien 

In Zusammenarbeit mit dem EU-Programm Erasmus+ und dem Coleg Cambria in Großbritannien konnte das Berufskolleg Wesel angehenden Kaufleuten für Büromanagement und Kfz-Mechatronikern

die Chance bieten, zwei Wochen ihrer Ausbildung im englischsprachigen Ausland zu verbringen. Insgesamt 25 Schülerinnen und Schüler wurden dabei von ihren Ausbildungsbetrieben unterstützt und nutzten diese Gelegenheit, Einblicke in die Arbeitsabläufe in Großbritannien zu erhalten, ihre Englischkenntnisse zu verbessern und insgesamt ihre Flexibilität und Selbstständigkeit zu fördern.

Mit mehr als 5.000 zu betreuenden Austauschschülern pro Jahr stand den Schülern mit dem Coleg Cambria ein routinierter Partner in der Stadt Wrexham (Wales) zur Verfügung. Die Unterbringung erfolgte in Gastfamilien, sodass nicht nur während der Arbeitszeit Englisch gesprochen wurde, sondern bereits vor und nach Arbeitsbeginn Sprachkenntnisse gefordert waren. Hilfreich für die Kommunikation und kurzfristige Terminabsprachen mit den begleitenden Lehrern war die Organisation mit Hilfe der neuen Kommunikationsmedien.

Die Auszubildenden kamen vor Ort erstaunlich gut mit ihren Englischkenntnissen zurecht und von den Walisern wurden immer wieder Komplimente gemacht, dass die Jugendlichen für die Unternehmen eine Hilfe und auch Entlastung waren. Erstaunt waren die Auszubildenden über die extreme Freundlichkeit der Briten, die jeden Arbeitsauftrag mit einem freundlichen „Sorry!“ starteten. Am letzten Arbeitstag bedankten sich die Mitarbeiter mit persönlichen Geschenken bei den kaufmännischen Auszubildenden aus Deutschland und zeigten so ihre Wertschätzung.
Auch die Kfz-Mechatroniker wurden herzlich von den Gasteltern und den Mitarbeitern der Werkstätten aufgenommen. Sie konnten vor Ort komplizierte Arbeiten, wie z. B. Achsvermessung, Zerlegen von 4-Gang-Getrieben oder 6-Gang-Getrieben, in Zusammenarbeit mit den englischsprachigen Mitarbeitern ausführen. Auch ihr Kenntnisstand wurde von den Ausbildern in Wrexham als sehr gut bewertet und die Arbeiten, die eigentlich für den ganzen Tag angesetzt waren, waren immer wesentlich schneller als erwartet ausgeführt.

Die Organisatoren in Wales hatten für jede Schülergruppe ein passendes Ausflugsprogramm zusammengestellt. Die Kfz-Mechtroniker besuchten beispielsweise das Morgan-Werk und konnten dort Einblick in die Herstellungsprozesse der exklusiven Automarke nehmen. Am Wochenende ging es für alle Teilnehmer nach Liverpool, wo die Kathedrale, die Albert-Docks, das Beatles-Museum und der Weihnachtsmarkt besucht werden konnten.

Alle Schülerinnen und Schüler bewerteten das Auslandspraktikum als sehr wertvolle Erfahrung und empfehlen die Teilnahme auch anderen Auszibildenden. Sprachkenntnisse, Einblicke in andere Arbeitskulturen – z. B. das Arbeitstempo ist in Deutschland wesentlich höher, Flexibilität, Selbstständigkeit und Motivation sind wesentliche Aspekte, die durch das EU-Praktikum gefördert werden. Teilweise kam man mit seinem Schulenglisch relativ schnell an seine Grenzen, aber die Gewissheit, dass man jedes Problem gelöst hat, gab enormes Selbstvertrauen.
Zum Abschluss erhält jeder Teilnehmer von der EU einen Euro-Pass, um das erfolgreiche Praktikum dokumentieren zu können.

Filmische Dokumentation

Weihnachtszeit

Die Weihnachtzeit beginnt mit einem Nikolausturnier

IMG_0183 (2).jpg

Im Forum

Wie in jedem Jahr fand gestern im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung Sport das Nikolausturnier in der Sporthalle des Berufskollegs Wesel statt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf den kompetenzorientierten Übungs- und Organisationsformen in großen Spielen am Beispiel Volleyball.

Die Berufskollege Essen, Dinslaken, Geldern, Moers, Kleve und Wesel stellten insgesamt 10 Mannschaften. Diese traditionelle Veranstaltung existiert schon über 10 Jahre und lockt die vielen Sportlehrer an.

Die ersten Plätze gingen an Moers und Dinslaken.

Die beiden Mannschaften des Berufskollegs Wesel belegten Platz 4 und 6.