1. Ausbildungsbörse am BK-Wesel

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Sarah Brons, die Berufsorientierungsberaterin vom BK-Wesel, hat mit der 1. Ausbildungsbörse genau den Nerv hunderter von Schülerinnen und Schüler getroffen.

Bei dem reichhaltigen Angebot von Lehrstellen wurden manche SuS durchaus fündig.

Es waren aus jeder Abteilung Betriebe vor Ort. Die Agentur für Arbeit brachte einen vollen Koffer mit offenen Stellen mit und stand mit Rat und Tat den Suchenden zur Seite.

Bildschirmfoto 2017-03-14 um 12.22.19.pngDie Börse richtete sich an alle, die noch eine Ausbildungsstelle für diesen Sommer suchen.

 

Ausbildungsstellen:

  • Verkäufer/-in
  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel
  • Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen
  • Fachlagerist/-in
  • Zerspanungsmechaniker/-in
  • Elektroniker/-in
  • Industriemechaniker/-in
  • Verfahrensmechaniker/-in
  • Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger/-in
  • Altenpfleger/-in
  • Operationstechnische/r Assistentin/Assistent
  • Gärtner/-in Fachrichtung Zierpflanzenbau
  • Gärtner/-in Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau

Ansprechpartnerin: Sarah Brons – Berufsorientierungsberaterin

Der Tag im Bild als Diashow

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Wesel: Jung, ledig, wissbegierig

Bericht von Klaus Nikolai -Rheinische Post, 23.03.2017

Färcher

Studienrätin Birgit Färcher unterrichtet die jungen Flüchtlinge sehr gerne. „Sie sind oft sehr viel ehrgeiziger als die Schüler, die in Deutschland aufgewachsen sind“, sagt sie. Foto: Klaus Nikolai

Sie sind männlich, ledig, jung und wissbegierig. Und was fast alle Schüler der internationalen Förderklasse von Studienrätin Birgit Färcher im Weseler Berufskolleg ebenfalls eint, ist die Sorge um die Zukunft. Denn kaum einer von ihnen weiß, wie lange er noch in Deutschland bleiben kann. Vor allem diejenigen, die aus scheinbar „sicheren Herkunftsländern“ wie Afghanistan als alleinreisende Minderjährige nach Deutschland gekommen sind, haben Angst. „Obwohl die Medien immer wieder von Bombenattentaten in Afghanistan berichten, bei denen Menschen sterben, kann es sein, dass wir dorthin zurückkehren müssen“, sagt Weysodin. Der 18-Jährige ist seit gut 15 Monaten am Niederrhein und wohnt in einer Flüchtlingsunterkunft in Schermbeck. So wie die meisten seiner Klassenkameraden spricht er gut Deutsch.

Auf den ersten Blick unterscheiden sich Weysodin und die anderen jungen Männer aus der Flüchtlingsklasse von Studienrätin Birgit Färcher nicht von anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die die größte Schule im Kreisgebiet besuchen. Alle tragen modische Kleidung und Schuhe, haben ein gepflegte Äußeres. Doch wer sich mit ihnen ein paar Minuten unterhält, spürt ihre Ernsthaftigkeit, ihre latente Angst. „Viele klagen über Schlafstörungen und Kopfschmerzen. Das ist ja auch kein Wunder, wenn man immer mit dem Gedanken konfrontiert wird, womöglich abgeschoben zu werden“, sagt Birgit Färcher.
Das Leben in Deutschland hatten sich die meisten ganz anders vorgestellt, als sie sich voller Hoffnung auf den Weg gemacht haben. Ohne Eltern, in Booten von Schleppern übers Meer. Dann teilweise zu Fuß und mit dem Zug.
„Ich möchte hier eine Familie gründen und eine Existenz aufbauen“, sagt der gebürtige Albaner Redon, der beim Weseler Obermeister der Sanitärinnung, Norbert Borgmann, ein Praktikum absolviert. Grund für seine Flucht war, dass er keine berufliche Perspektiven in seinem Land gesehen hat. Auch ihm droht die Abschiebung. Praktika gehören in den fünf Flüchtlingsklassen des Kollegs – nur sieben von 87 Schülern sind Mädchen – zum Unterrichtskonzept dazu. „Denn wir wollen, dass sie den Alltag in Betrieben kennenlernen – und natürlich auch die Fachsprache der Berufe“, sagt Färcher und lobt ihre Schüler. „Sie sind oft viel ehrgeiziger als die meisten Schüler, die in Deutschland aufgewachsen sind. Einige sind sehr talentiert. Auf jeden Fall sind alle eine Bereicherung für uns.“

Auch wenn das Leistungsniveau in den internationalen Förderklassen sehr unterschiedlich ist, so sollen doch alle am Ende den Hauptschulabschluss nach Klasse neun erwerben. Und wie geht’s dann weiter? „Wenn die jungen Leute keinen Erfolg bei der Suche nach einer Lehrstelle haben, bleiben die meisten auf unserer Schule“, sagt die Studienrätin, die unumwunden zugibt, dass sie und ihre Kollegen die jungen Flüchtlinge besonders gerne unterrichten. Auch wenn das Leben dadurch nicht einfacher ist. Nicht nur, dass den Lehrern die Schicksale der Schüler nahe gehen. „Ich“, sagt Birgit Färcher, „stoße im Bekanntenkreis auf so viele Ressentiments und erlebe, wenn ich von meiner Arbeit berichtete, fremdenfeindliche Äußerungen. Trotzdem möchte ich nichts anderes tun, als diese Jungs zu unterrichten“.

Quelle: RP-Online.de; http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wesel/jung-ledig-wissbegierig-aid-1.6706893; 23.03.2017

Die letzte Lehrerkonferenz nach 41 Dienstjahren

Im Anschluss an die gestrige Lehrerkonferenz überreichte der Schulleiter Christian Drummer-Lempert der Fachlehrerin für Hauswirtschaft Brigitta Booms die wohlverdiente Pensionierungsurkunde.

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Im Jahr des Kabeljaukrieges zwischen Island und England trat sie ihren Dienst beim BK Wesel an, wo sie  im Bereich Hauswirtschaft als Fachlehrerin engagiert ihr Hauptfach Ernährungslehre unterrichtete. In der kleinen Feierstunde zeigte Drummer-Lempert den 170 anwesenden Kolleginnen und Kollegen den Werdegang der unermüdlichen und hochqualifizierten Lehrerin auf und gratulierte ihr für die respektvolle Arbeit mit den Schülern. Der Lehrerrat verabschiedet Brigitta Booms und wünschte ihr alles erdenklich Gute auf ihrem nächsten Lebensabschnitt.

Ausbildungsstellenbörse am 29.03.2017

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Die Börse richtet sich an alle, die noch eine Ausbildungsstelle für diesen Sommer suchen.

Es werden aus jeder Abteilung Betriebe vor Ort sein und zudem die Agentur mit zahlreichen offenen Stellen. Für die Beratung der Agentur müssen die Schüler einen Anmeldebogen ausfüllen und an dem Tag mitbringen. Ebenso ist es hilfreich, wenn die Schüler eine vollständige Bewerbungsmappe mitbringen, um evtl. gleich mit einem Arbeitgeber ins Gespräch zu kommen.

Ausbildungsstellen:

  • Verkäufer/-in
  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel
  • Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen
  • Fachlagerist/-in
  • Zerspanungsmechaniker/-in
  • Elektroniker/-in
  • Industriemechaniker/-in
  • Verfahrensmechaniker/-in
  • Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger/-in
  • Altenpfleger/-in
  • Operationstechnische/r Assistentin/Assistent
  • Gärtner/-in Fachrichtung Zierpflanzenbau
  • Gärtner/-in Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau

Ansprechpartnerin: Sarah Brons – Berufsorientierungsberaterin

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Schüler der Intenationalen Förderklassen des Berufskollegs Wesels wurden in Düsseldorf zu Kunstexperten

Am Donnerstag eröffnete der Landrat Dr. Müller die Ausstellung „Internationale Klassen ins Museum – Ein Projekt der Kunstsammlung NRW mit dem BK Wesel“ im Foyer des Kreishauses.

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Stolz präsentieren sich die Schüler mit ihren Lehrerinnen, dem Landrat Dr. Müller und dem Schulleiter Drummer-Lempert

Auf zahlreichen Bildern ist die Entwicklung der Schüler vom ersten Museumsbesuch im K 20 der Kunstsammlung NRW bis hin zu den Kunstexperten nachvollzogen, die ihren Mitschülern die Konzeption des Museums und einzelne Gemälde erklären können. Auch Christian Drummer-Lempert als Schulleiter und Frau Hagenberg von der Kunstsammlung NRW würdigten das Engagement und Interesse der Schüler, von dem man sich auch in einem eindrucksvollen Film von Winfried Rüth überzeugen konnte. Von weiterem außerschulischem Lernen zeugen die Lernplakate zu den Betriebspraktika, die die Schüler aus Syrien, Afghanistan, Eritrea, dem Irak, Ghana und Albanien mit großem Eifer seit Beginn des Schuljahres einmal wöchentlich absolvieren. Thematisch ergänzt wird die Ausstellung durch Modelle von Recyclinghäusern des irakischen Modellbauers Juma Mustafa. Die Ausstellung „Internationale Klassen ins Museum“ ist noch bis zum 7. April im Kreishaus zu besichtigen.