Großer Tag für das Berufskolleg Wesel

Mit einem aussagestarken Gottesdienst und einer Feierstunde im Forum des Berufskollegs wurde das erreichte Ziel gewürdigt.

Irgendwie traurig macht es die Lehrerinnen und Lehrer des Berufskollegs doch schon, wenn sie von fast 350 Schülerinnen und Schülern verlassen werden.
Aber es verbindet sich auch Stolz damit, dass sie es zusammen mit ihren Prüflingen geschafft haben, so viele Jugendliche zum Abschluss, dem Fachabitur, zu führen.

Die Schülerinnen und Schüler der zweijährigen Berufsfachschulen verlassen diese mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife. Dies ist der zweithöchste Bildungsabschluss der in Deutschland an einer Schule erreichbar ist.
4 Klassen kommen aus dem Bereich der Technik, 5 Klassen aus dem Gesundheits- & Sozialbereich und 6 Klassen aus dem Wirtschaftsbereich.

Alle Absolventinnen und Absolventen haben erfolgreich Ihre Prüfungen in Deutsch, Mathematik und Englisch absolviert. Hinzu kommt ein weiteres Prüfungsfach, dass sich je nach Schwerpunkt auf den Bereich Technik oder Gesundheit & Soziales oder Wirtschaft bezieht. Diese Schwerpunktfächer gehen von Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Baukonstruktionstechnik oder System- und Anwendersoftware über Gesundheitswissenschaften bis hin zu Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen.

Den Schülerinnen und Schülern stehen nahezu alle Wege offen.

Sie haben deutlich verbesserte Chancen auf dem Arbeits- bzw. Ausbildungsmarkt. Sie haben die schulischen Voraussetzungen erfüllt, um ein Studium an einer Fachhochschule ihrer Wahl aufzunehmen. Alternativ können sie durch den Einstieg in die Klasse 12 der Gymnasialen Oberstufen des BK-Wesel in 2 Jahren das Abitur erreichen.

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Nach der Zeugnisausgabe in den Klassen wurde anschließend bei einem Gläschen alkoholfreiem Sekt im Forum des Berufskollegs die Schulzeit beendet. Der Schulleiter Christian Drummer-Lempert wünschte den über 300 Fachabiturienten/Innen alles erdenklich Gute auf ihrem weiteren Lebensweg und forderte diese auf, immer nach vorn zu schauen und unsere Schule in guter Erinnerung zu behalten.

Namensliste

 

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Workshop „Bodenarbeit – Umgang und Erziehung von Pferden“

Als Pilotmaßnahme für Auszubildende Pferdewirte Schwerpunkt Haltung und Service fand Mitte Juni ein Workshop zum Thema „Bodenarbeit –  Umgang und Erziehung von Pferden“ auf dem Meiswinkler Hof in Solingen statt.

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Der FN- gekennzeichnete Pensions – und Meisterbetrieb stellte seine Anlage und zahlreiche Pferde unterschiedlichster Rassen und Einsatzgebiete den angehenden Pferdewirten zur Verfügung, die sich im Rahmen dieser Veranstaltung auf ihre Abschlussprüfung im Fach Kundenberatung – und Ausbildung Schwerpunkt Bodenarbeit in der Praxis fortbilden konnten. Unter der Leitung von Pferdewirtschaftsmeisterin Waltraud Böhmke, die sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Thema Bodenarbeit befasst, sowie Tierärztin und Pferdewirtschaftsmeisterin  Ute Limbach wurden die Teilnehmer intensiv und fachkundig rund um das Thema Umgang mit dem Pferd –  Erziehung des Pferdes durch Bodenarbeit – geschult. Geteilt in zwei Gruppen bestand der Vormittag aus einem praktischen Teil mit dem Pferd, in dem die Grundlagen des Führtrainings wiederholt und unter Anleitung von Frau Böhmke durchgeführt wurden. Themen wie  „König Kunde“,  Kundenbindung an den Betrieb und die vielfältigen Anforderungen, die an einen „Kundenbetreuer“ im Alltag eines Pferdebetriebs gestellt werden, wurden mit Ute Limbach und der zweiten Gruppe der Teilnehmer parallel dazu erarbeitet, sodass alle Auszubildenden zur Mittagspause bereits vielfältige Eindrücke sammeln konnten. Gestärkt durch das Engagement der Berufsschullehrerin Frau Mertes und Frau Klinkenberg, die für den gesamten Kurs das Mittagessen zubereiteten, ging es im zweiten Praxisteil um die Themen GHP und Bodenarbeitsabzeichen. Das Ergebnis einer systematischen Arbeit am Boden, nämlich die Entstehung einer harmonischen Einheit zwischen Mensch und Pferd, erlebten die Teilnehmer bei einer praktischen Demonstration einer Aufgabe des Bodenarbeitsabzeichens. „Brenin“ vorgestellt von Frau Schmitz zeigte scheinbar mühelos und ohne sichtbare Einwirkung, wie kontinuierliches Führtraining Aufgaben wie Übergänge, Gangmaßverstärkungen, Seitenwechsel vor dem Pferd in der Bewegung oder das Führen des Pferdes mit der linken Hand in einer Trabvolte, möglich macht.

Hindernisse der Gelassenheitsprüfung ( GHP ) standen im Anschluss für die Teilnehmer auf dem Programm. Kleingruppen erarbeiteten sich mit den Pferden unterschiedlich Hindernisse der GHP, der nicht mit dem Pferd arbeitende Teil des Kurses hospitierte zeitgleich und kommentierte die praktische Arbeit der Kollegen. Hinweise zur Kundenausbildung gaben die beiden Referentinnen den Teilnehmern hier mit auf den Weg.

Wenn gleich auch die Sonne an diesem Tag ihr Bestes gab, waren alle Teilnehmer trotz der hohen Temperaturen bis zum Schluss sehr interessiert und engagiert bei der Sache.

In der Abschlussbesprechung sollten die Teilnehme ihre Eindrücke zum Tag formulieren und stellvertretend  folgende Zitate:

„Das hätte ich gar nicht gedacht, wie vielfältig das Thema Bodenarbeit ist, ich fühle mich gut für die Prüfung vorbereitet“.

„Das hat so richtig Spaß gemacht !“ 

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Die Bedeutung der Bodenarbeit für das Berufsbild des Pferdewirtes betonten beide Referentinnen nochmals in Ihren Schlussworten. Die Fachkompetenz und das praktische Rüstzeug im Umgang und in der Erziehung des Pferdes muss der Fachmann Pferdewirt selbstverständlich parat haben  –  der Markt verlangt danach, das Pferd profitiert davon!

Ein herzlicher Dank gilt der BBR für Ihre Unterstützung dieser Pilotmaßnahme, dem Pferdebetrieb Kathrin Limbach für die Bereitstellung von Anlage und Pferden, dem Referententeam Waltraud Böhmke und Ute Limbach, dem Lehrerteam der Berufsschule Wesel Frau Mertes und Frau Klinkenberg sowie den engagierten Auszubildenden im Beruf Pferdewirt!

BK Punkt: Mit zwei Preisen zurück aus Berlin

 Bitte anklicken: julian-malte-wenning-berichtet

Mit zwei Preisen zurück aus Berlin

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Merlin Boland, Sandra Noga, Henrik Keysers, Steffen Hölker, Julian-Malte Wenning

Wenn wir mal ehrlich sind, hätten wir nie erwartet, dass gleich die zweite Ausgabe unserer Schülerzeitung „BK Punkt“ so ein Erfolg wird.Beim diesjährigen Schülerzeitungswettbewerb konnten wir in der Kategorie „berufliche Schulen“ den Förderpreis und den Sonderpreis der Werner-Bonhoff-Stiftung entgegennehmen. Das bedeutete für vier Mitglieder der Redaktion drei Tage Berlin mit Workshops, interessanten Diskussionen, vielem guten Essen, Sightseeing, einer feierlichen Preisverleihung im Bundesrat und Vielem mehr.

Was wir dort genau erlebten, erfahrt ihr in den nächsten Tagen. Wer möchte, kann sich die Preisverleihung im Bunderat aber schon vorab ansehen.
 
Eingekürzte Version

Preisverleihung im Bundesrat (gesamte Veranstaltung)

 

Kicker wieder einsatzbereit!

Endlich ist es soweit: Der beliebte Schulkicker im Foyer kann, zur Freude unserer Schülerinnen und Schüler, wieder genutzt werden.

Frau Garbocci – die Seele des Lernzentrums – entdeckte vor kurzem, dass die Plastikspieler in unserem Schulkicker defekt waren. Sie wandte sich mit diesem Problem an die SV. Diese wiederum informierte die Werkstattlehrer, die sogleich tätig wurden. Unter der Leitung von Herrn Peters erneuerten Schüler der BVI3-H ­ eine der Internationalen Förderklassen ­ sowie Schüler der ETH1-H/R die Spielfiguren. Dafür wurde der Kicker zuerst in die Werkstatt getragen. Die Schüler ersetzten die alten Plastikspieler durch Holzfiguren. Man habe sich für dieses neue Material entschieden, da es sehr robust sei und man außerdem mit Holzfiguren besser spielen könne, so ein Schüler der BVI3-H. Zudem wurde der Kicker mit neuen Schrauben stabilisiert, wieder an seinem vorherigen Standort platziert und ist nun wieder ein Garant für mitreißende Fußballspiele.
Die Schüler betonten, dass die Arbeit zur Verbesserung des Kickers sehr viel Spaß gemacht habe und sie sich schon jetzt auf einen spannenden Zeitvertreib in den Pausen und Freistunden freuten.

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