Erasmus+ – Dublin 2019 – Zurück auf der grünen Insel

Die Mentalität der Iren unterscheidet sich wirklich grundlegend von der Deutschen. Wir haben hier noch keinen Iren getroffen, der uns nicht mit offenen Armen empfangen hat.

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National Museum of Ireland

Als wir uns am ersten Tag ziemlich schwer getan haben, die richtige Route zum ADC College zu finden, haben uns die Leute auf der Straße sogar angesprochen, ob wir Hilfe bei der Orientierung brauchen. Wirklich jeder hatte versucht uns zu helfen und niemand war genervt von unseren Fragen, obwohl wir sogar schon selber genervt von unserer eigenen Blödheit waren. Dass wir letztendlich trotzdem ZWEI Stunden zu spät kamen, lag also nicht an der unzureichenden Hilfestellung, sondern schlichtweg an unserer eigenen Dummheit. Sogar die Tatsache, dass wir so viel zu spät kamen, war kein Problem.

Ein weiteres gutes Beispiel, um die irische Freundlichkeit zu unterstreichen, ist der nette Linienbusfahrer, der sich als geheimer Touriguide entpuppte. Als wir ihn fragten, wo denn die Haltestelle für den Hop On Hop Off Bus sei, lud er unsere gesamte Gruppe in seinen Bus ein und fuhr uns direkt dort hin. Auf dem Weg erzählte er uns alles über die umliegenden Sehenswürdigkeiten und als wir dann anhielten, zeichnete er sogar die kostenlosen Museen und Ausstellungen in unsere Karte ein.

Da wir uns unmittelbar in der Nähe von 4 dieser kostenlosen Museen befanden, entschieden wir uns die Hop On Hop Off Bustour zu verlegen und die Museen zu besichtigen, was sich am Ende als ein sehr spannender Ausflug erwies. Unter anderem haben wir das „National Museum Of Ireland“ besichtigt, welches bei den Dublinern unter „Dead Zoo“ bekannt ist. Dort sind auf der ersten Etage viele Tierarten aus Irland ausgestellt und auf der oberen Etage kann man Tierkörper aus aller Welt betrachten.

Am Ende des Tages haben wir unseren Ausflug mit einem leckeren Stück Kuchen und einer heißen Tasse Kaffe abgerundet. Zu unserem Erstaunen lief in diesem schönen Café das Lied „Ich war noch niemals in New York“ des deutschen Musikers Udo Jürgens.

Ein Beitrag von Alina und Nina