Blick hinter die Kulissen eines Versandhändlers

Die Schülerin Tabea Tennagels berichtet über den Besuch ihrer Klasse einer regionalen Niederlassung von Amazon:

Im Juni haben wir als angehende Industriekaufleute (Klasse BWIO1) unser drittes Ausbildungsjahr mit einem Besuch der Niederlassung des Versandhändlers Amazon in Rheinberg abgeschlossen. Direkt im Treppenhaus ist uns schon die Anzeige der letzten Arbeitsunfälle aufgefallen, da wird so etwas aus unseren Unternehmen in dieser Form nicht kennen. Glücklicherweise lag der letzte Unfall schon mehrere Tage zurück und wir konnten unseren Rundgang beruhigt starten. Dazu wurden wir mit gelben Besucherwesten und Kopfhörern ausgestattet. PR-Assistant Ulrich Rabe führte uns dann als erstes durch den Wareneingang und die Lagerflächen. Dort war es der Jahreszeit entsprechend ruhig. Gegen Weihnachten werde sich die Mitarbeiterzahl knapp verdoppeln, so erklärte man uns. Vereinzelte Stellplätze laufen in dieser Zeit in einem oder sogar halben Tag leer und dementsprechend voll seien dann auch die Gänge.

Danach ging es weiter in den Versandbereich, in dem es schon etwas geschäftiger zuging. Herr Rabe erklärte uns hier die Organisation und zeigte uns dann noch die Maschinen, welche die vielen Pakete automatisch mit einem Versandlabel versehen und den unterschiedlichen Versanddienstleistern zuordnen. An der Cafeteria vorbei, ging es dann wieder zurück zum Eingang. Dort fiel uns noch das Schwarze Brett auf, auf dem jeder Mitarbeiter Fragen und Anmerkungen eintragen kann. Dort wurden die Fragen zum fehlenden Rührei genauso ernst beantwortet wie Fragen zu betrieblichen Abläufen. Beendet haben wir unsere Führung dann noch mit einer kleinen Fragerunde und einem kleinen Präsent. Insgesamt erlebten wir das Unternehmen, entgegen der sonst häufig negativen öffentlichen Meinung, als engagiert, motiviert und offen gegenüber Fragen und Anmerkungen.

Falls nun selber Interesse besteht, bietet Amazon regelmäßig Führungen an. Wir können es nur empfehlen, mal einen Blick hinter die Kulissen des Unternehmens zu werfen, welches unsere fast täglichen Bestellungen bearbeitet und verschickt. In diesem Sinne: Vielen Dank an Amazon für die Möglichkeit und vielen Dank an unseren Klassenlehrer Herrn Kischkewitz für die Organisation!