Erasmus+ – Eine Schnuppertour durch Dublin

Am Dienstag, den 13.11.2018, startete unser Tag eigentlich ganz normal mit dem typischen Verkehrschaos. Pünktlich ankommen ist hier fast unmöglich, selbst, wenn man schon zwei Stunden für den Weg einplant!
Endlich an der Sprachschule angekommen startete der Unterricht dann mit Übungen für ein Vorstellungsgespräch und hilfreichen Satzbausteinen für ein Telefonat. Zusätzlich haben wir etwas über den irischen Slang gelernt und konnten das direkt auf der Straße, sowie in unserer Gastfamilie aufschnappen.
Obwohl wir den Unterricht echt interessant finden, haben wir uns schon darauf gefreut, die City kennenzulernen. Mit unserer Lehrerin Frau Goldau und der gesamten Gruppe haben wir uns dann zum Lunch bei der hier sehr bekannten Restaurant-Kette „Nandos“ getroffen.
Nach dem Essen sind wir in das große Kaufhaus „Brown Thomas“ (siehe Bild) gegangen und haben uns dort die Weihnachtsausstellung angeschaut. Für manche Geschmäcker vielleicht etwas kitschig, aber auf jeden Fall sehenswert und genau das Richtige, um in Weihnachtsstimmung zu kommen.
Abschließend waren wir noch gemeinsam auf der Grafton-Street unterwegs, die auch eine bekannte Shopping-Straße ist und auf der man viele Straßenmusiker findet.

Erasmus+ – Dublin 2018 ein erster Bericht

Tag 1 + Tag 2

Am Sonntag sind wir am Flughafen in Düsseldorf zu unserem großen Abenteuer gestartet.

Nach dem alle Koffer abgegeben waren und der Check-in erfolgreich hinter uns lag, haben wir am Gate auf den Flieger gewartet. Hierbei erfolgten die ersten Austauschgespräche, wer mit wem in welcher Familie ist, wo diese Familie liegt und welche Arbeitsstellen vergeben wurden.

Nach dem angenehmen, kurzen Flug, wurden wir in Dublin am Flughafen von einem Fahrer abgeholt. Dieser hat uns dann zu den jeweiligen Gastfamilien gebracht.

Bei der Gastfamilie angekommen, haben wir die Zimmer verteilt und während eines Lunchs die Familie kennengelernt.  Anschließend hat uns die Gastmutter zur Bushaltestelle gefahren und von da aus ging es dann los, um Dublin zu erkunden. Gar nicht mal so leicht, wenn man zuvor noch nicht hier gewesen ist und man sich erst einmal, in dem Labyrinth der öffentlichen Verkehrsmittel zurecht finden muss. Fragen wie wann denn der Bus überhaupt kommt, welcher Bus denn wo lang fährt, wo man aussteigen muss und viele weitere kamen auf. Jedoch konnten wir für diese Fragen dank Internet und Co. die richtigen Antworten finden und die erste Herausforderung fast reibungslos meistern.

Nach dem wir es dann alle wieder mit vielen neuen Eindrücken, zurück zur Gastfamilie geschafft haben, ging es ans Koffer auspacken. Hier haben wir natürlich auch unsere Zimmer eingerichtet, denn man möchte sich in den 3 Wochen ja doch schon wohl fühlen. Abgeschlossen wurde der erste Tag, welcher anstrengend und mit vielen neuen Eindrücken bepackt war, mit einem gemeinsamen Abendessen.

Am nächsten Morgen ging es dann los, der erste Tag am College stand an.

Auch dieser Weg war eine neue Aufgabe für uns, welche wir aber zusammen meistern konnten. 

Im College angekommen fand zunächst die Auftakt-/ Infoveranstaltung statt, bei der wir wichtige Informationen für unser Aufenthalt in Dublin bekommen haben.

Nachmittags hatten wir dann alle zusammen den ersten Englischkurs – was möchte man großartig sagen?  Eine nette Lehrerin und  interessanter Unterricht.                                                          Zusammengefasst everything is good!

Als der Unterricht dann vorbei war, haben wir uns auf den Weg nach Hause gemacht und anschließend den Abend, in gemeinsamer Runde, mit guten Gesprächen und leckerem Essen ausklingen lassen. Somit war der erste Tag unseres Abenteuers schon geschafft.

Eva van Eerd & Sina Begemann

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Umweltbus besuchte Berufskolleg Wesel

LUMBRICUS, der Umweltbus der Natur- und Umweltschutz-Akademie Nordrhein-Westfalen, unterstützt die schulische und außerschulische Umweltbildungsarbeit.  Vor einigen Tagen kam er nach Wesel, um Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs Wesel die Flora und Fauna rund um den Auesee entdecken zu lassen.

Vor der praktischen Naturerkundung stand jedoch zunächst Theorie auf dem Programm. Mithilfe von umfangreichem Anschauungsmaterial vermittelte das LUMBRICUS-Team den Schülerinnen und Schülern der Höheren Berufsfachschule Agrarwirtschaft im Bus spannende Einblicke in das Ökosystem am Niederrhein. Inhaltlicher Schwerpunkt waren dabei die Lebensräume Hecken und Bäume, Wiesen und Böden unserer Region. Außerdem lernten sie die Bedeutung und die vielfältigen Möglichkeiten von meteorologischen Messungen des Standortklimas kennen.

Nach der Theorie folgte die Praxis. Ausgestattet mit zahlreichen Messinstrumenten zur Durchführung von meteorologischen Messungen und Hilfsmitteln zur Bestimmung von Flora und Fauna ging es in die Natur: In Arbeitsgruppen nahmen die Schülerinnen und Schüler Bodenmessungen vor und protokollierten ihre Ergebnisse, dokumentierten Sonneneinstrahlung, Windstärke und Luftfeuchtigkeit. Andere Arbeitsgruppen bestimmten Insekten- und Pflanzenarten, die sie bei der Naturerkundung in den Hecken am Auesee entdeckten.

Zum Abschluss erfolgte die gemeinsame Auswertung ihrer gesammelten Ergebnisse.

Spendenaktion für das Friedensdorf International

Bereits seit einigen Jahren unterstützt das Berufskolleg Wesel mit verschiedenen Sammel- und Spendenaktionen das Friedensdorf International. Die letzten zwölf Monate sind von einer besonders vielfältigen und intensiven Unterstützung der Hilfsorganisation geprägt. Aktuell sammelt die Schule Kinderkleidung.

Ende des vergangenen Jahres wurden beispielsweise 111 Pakete mit rund 2500 Kilo Lebensmittel gesammelt und verpackt, die bedürftigen Familien und Waisenhäusern in Armenien, Tadschikistan und der Region Kagorny Karabach zugutekamen. Neben vielen anderen Schülerinnen und Schülern engagierte sich die Klasse BWG02 mit Auszubildenden des Groß- und Außenhandels besonders stark bei der Durchführung der Sammlung.

Die Klasse FGO4 der Höheren Berufsfachschule Gesundheit und Soziales besuchte das Friedensdorf Oberhausen im Rahmen eines Unterrichtsprojekts. Bis zu 200 kranke Kinder aus den Krisengebieten dieser Welt finden hier regelmäßig ein vorübergehendes Zuhause. Nach dem Besuch schrieben die Schülerinnen und Schüler über ihre Eindrücke: „Mich hat beeindruckt, dass die Kinder trotz ihrer Hintergründe und Verletzungen so sehr aktiv und voller Freude miteinander gespielt haben und dass sich so gut um die Kinder gekümmert wird“, heißt es in einem Aufsatz. „Es ist krass, was die ganzen Kinder dort in ihrer Heimat schon alles erlebt haben“, stellt ein anderer Schüler mit deutlichen Worten fest.

Die Klasse FWU6 der Höheren Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung schaffte sich im letzten Schuljahr ein Sparschwein an. Das wurde dann einmal im Monat in der Klasse herumgereicht, um über einen längeren Zeitraum mit nur kleinen, aber regelmäßigen Spenden Geld für das Friedensdorf zu sammeln. „Jeder hat dann nach Lust und Laune gespendet“. Die Klasse war am Schuljahresende vom Ergebnis völlig überrascht: „Wir hätten nie damit gerechnet, dadurch so viel Geld zusammen zu kriegen!“
In diesen Wochen sammelt das Berufskolleg Kinderkleidung
Aktuell wird am Berufskolleg Wesel Kinderkleidung für das Friedensdorf International gesammelt. Aufgrund geänderter Zollbestimmungen sind Lebensmittelspenden in Krisengebiete nämlich zurzeit nicht möglich. „Gesucht wird gut erhaltene Kinderkleidung, insbesondere neuwertige Unterwäsche, sowie Spielzeug“, erklären die Lehrerinnen Claudia Goldau und Rebecca Plien. Für die Kleidersammlung konnten sie Susanne Emunds mit ihrem Rheinberger Second-Hand-Laden „Kinderkram“ gewinnen. „Eine wirklich gute und sinnvolle Sache!“, lobt die Inhaberin das Schulprojekt. Bereits über 30 Pakete mit Sommer- und Winterkleidung in unterschiedlichen Größen hat sie zur Verfügung gestellt. „Das ist jedoch erst der Anfang.“

Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule Gesundheit und Soziales übernehmen im Unterrichtsfach „Fachpraxis“ die Sortierung und Zusammenstellung der Kleiderspende. Pädagogisch und organisatorisch werden sie dabei von den Lehrerinnen Saadet Bernhard, Sandra Dittrich, Britta Daufeldt und Larissa Geisler begleitet. Über das Engagement ihrer Schülerinnen und Schüler sind die vier Kolleginnen begeistert: „Sie sind voller Elan dabei!“

Die Umzugskartons für den Transport spendet die Weseler Firma Ridder Möbeltransport. „Als ich in der Zeitung von der Aktion im Berufskolleg erfahren habe, war ich von dem persönlichen Engagement insbesondere der Schüler tief beeindruckt,“ berichtet Geschäftsführer Jan Ridder. „Mit der Kleidersammlung können einerseits bedürftige Kinder im Friedensdorf unterstützt werden und anderseits junge Menschen sich dafür einsetzen, in unserer heutigen Wegwerfgesellschaft ein positives Zeichen zu setzen.“

Stundenplan to go

Auch an unserem Berufskolleg schreitet die Digitalisierung mit großen Schritten voran – und von jetzt an gibt es eine Ausrede weniger, zu spät zum Unterricht zu kommen: Der Stunden- und Vertretungsplan 2.0 ist offiziell ins Netz gegangen! Damit kann an jedem Ort und zu jeder Zeit nachgeschaut werden, wann wo welcher Unterricht stattfindet. Die einzige Voraussetzung: ein Internetzugang! Um den Service zu nutzen, einfach im Browser die Adresse plan.bkwesel.de eintippen und dann die für das Schulnetzwerk (z. B. Moodle) gültigen Benutzerdaten eingeben. Wer den Stunden- und Vertretungsplan künftig noch bequemer über eine App starten möchte, der klickt auf plan.bkwesel.de (vor dem Einloggen!) am rechten oder unteren Rand das Logo des zum mobilen Gerät bzw. Computer passenden App-Stores an. Natürlich ist die App „UntisMobile“ kostenlos.  Beim erstmaligen Aufruf der heruntergeladenen App nach „Berufskolleg Wesel“ suchen und im Fenster „Suchergebnisse“ entsprechend auswählen. Im Fenster „Neues Profil“ die für das Schulnetzwerk gültigen Benutzerdaten eingeben – fertig. Nach erfolgreicher Registrierung erscheint Ihr eigener Stundenplan wahlweise als Wochen- oder Tagesansicht. Bequemer geht’s nicht mehr!

stundenplan-app