Informationsveranstaltung am Berufskolleg Wesel

Infoabend-2017

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Nach 35 Dienstjahren in den verdienten Ruhestand!

Verabschiedung Brettschneider 2017-09-28

Oberstudienrätin Edith Brettschneider-Welter geht nach 35 Dienstjahren am Berufskolleg Wesel in den Ruhestand. Schulleiter Christian Drummer-Lempert überreichte ihr die Urkunde der Bezirksregierung Düsseldorf.

Unsere Oberstudienrätin Edith Brettschneider-Welter wurde im Rahmen der Lehrerkonferenz in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

Zum 30.09.2017 wurde Edith Brettschneider-Welter nach über 35 Jahren Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet. Schulleiter Christian Drummer-Lempert warf einen Blick zurück:

Nach dem Referendariat am Berufskolleg Dinslaken bewarb sich Frau Brettschneider-Welter im Februar 1982 mit einem Brief an den damaligen Schulleiter des Berufskollegs Wesel, Theo te Laak: „Ich würde mich sehr freuen, wenn ich nach dem 2. Staatsexamen eine Anstellung an den Beruflichen Schulen in Wesel erhalten könnte.“

Ihr Wunsch wurde erhöht und so trat sie zum 01.10.1982 ihren Dienst in Wesel an.

Frau Brettschneider wurde dann 1995 zur Oberstudienrätin befördert. In den letzten Jahren hat sie einen der größten Bildungsgänge des Berufskollegs Wesel, die zweijährige „höhere“ Berufsfachschule Gesundheit und Soziales, geleitet und zu einem großen Erfolg werden lassen. Als Bildungsgangleiterin war sie mit ihrer Umsicht, Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit bei den Schülerinnen und Schülern, im Kollegium und bei der Schulleitung überaus beliebt und anerkannt.

Herr Drummer-Lempert überreichte Frau Brettschneider-Welter die Urkunde der Bezirksregierung Düsseldorf zu ihrer Pensionierung. Gleichzeitig bedankte er sich im Namen des Kollegiums herzlich für ihre umfangreiche Arbeit und wünschte ihr für den Ruhestand alles Gute, insbesondere Gesundheit.

Verabschiedung von 88 Jahren Berufserfahrung!

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Das Schulleitungsteam des Berufskollegs Wesel Christian Drummer-Lempert (links) und Hermann Lemmen (rechts) verabschiedeten 88 Jahre Berufserfahrung in den Ruhestand: Schulpfarrerin Annette Duscha (vorne links), Bernd Kuropka (Mitte) und Alrun Stemmrich (vorne rechts).

 

Am Berufskolleg Wesel verabschiedete das Kollegium zusammen mit der Schulleitung drei verdiente Kolleginnen und Kollegen: Schulpfarrerin Annette Duscha, Bernd Kuropka und Alrun Stemmrich.

Schulpfarrerin Annette Duscha war 28 Jahre am Berufskolleg Wesel tätig. Schulleiter Christian Drummer-Lempert verwies bei seiner Verabschiedung auf die besondere Funktion der „Schulpfarrerstelle“, die dem Berufskolleg unabhängig von der Frage der Glaubensrichtung besonders geholfen habe. Und damit seien nicht nur die Gottesdienste zu Weihnachten und zum Schuljahresabschluss gemeint. Vielmehr habe das Wirken sich positiv auf das gesamte Zusammenleben innerhalb der Schule ausgewirkt.

Bernd Kuropka arbeitete seit 1979 für die berufliche Bildung in Wesel. Seit 1987 war er als Studiendirektor Schulleitungsmitglied in höchstem Maße engagiert und leitete die Abteilung Agrar. Gleichzeitig war er über viele Jahre hinweg Fachberater für Agrarwirtschaft für die Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln und im Berufsbildungsausschuss der Landwirtschaftkammer Rheinland tätig. Darüber hinaus wurde er zum Mitglied der Kommission zur Entwicklung von Richtlinien und Lehrplänen berufen und von der Bezirksregierung als Fachberater zur Umsetzung curricularer Vorgaben für den Ausbildungsberuf Gärtner beauftragt. Drummer-Lempert würdigte sein Wirken: „Die Berufsbilder der Abteilung Agrar lagen Bernd Kuropka durchgängig am Herzen und er hat sie ganz maßgeblich auch auf der Ebene der Bezirksregierung und des Ministeriums mitgestaltet.“

Oberstudienrätin Alrun Stemmrich wirkte 22 Jahre am Berufskolleg Wesel. Sie engagierte sich neben ihrer unterrichtlichen Tätigkeit im Besonderen für eine „Gesunde Schule“ und bezog dabei alle Menschen in einer so großen Schule ein. Stellvertretend für das gesamte Kollegium dankte Drummer-Lempert allen drei Pensionären für ihre zusammen 88-jährige Tätigkeit für die berufliche Ausbildung und wünschte Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute.

Fit für die Badesaison

Im vergangenen Jahr sind bundesweit fast 70 Flüchtlinge ertrunken. Damit hat sich die Anzahl der ertrunkenen Flüchtlinge in Deutschland innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Aus diesem Grund wurden die Schülerinnen und Schüler der internationalen Klasse der Berufsvorbereitung (BVI 5) nun fit für ihre ersten Sommerferien in Deutschland gemacht.

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Die jungen Menschen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan sowie vielen weiteren Ländern trafen sich gemeinsam mit ihren Lehrern Mona Orlowski und Bastian Kischkewitz kurz vor den Sommerferien mit Rettungsschwimmern der DLRG Ortsgruppe Dinslaken e.V. am Weseler Auesee. Neben der Auffrischung der Baderegeln in der Wachstation wurden die Gefahren an Badeseen und Flüssen thematisiert. Den Teilnehmern und Teilnehmerinnen wurde schnell deutlich, dass der Rhein vergleichbar mit einer Autobahn für Schiffe ist – und man dort nicht spielt. Entsprechend gilt absolutes Badeverbot!

Unter Aufsicht konnten die Schülerinnen und Schüler sich selbst in der Rettung probieren: Wurfsack, Rettungsboje und weitere Hilfsmittel zur Rettung von Menschen aus Gefahr wurden erprobt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten darüber hinaus die für die Rettung wichtige Reaktionsgeschwindigkeit spielerisch üben und die Gelegenheit nutzen, gemeinsam im Team einander zu helfen. Die gemeinsame Hilfe für andere Menschen zeigte sich als gute Teambuildung-Maßnahme, so dass Sprachbarrieren schnell überwunden werden konnten.

Was bleibt ist die Erkenntnis: Niemals selbst überschätzen, denn das kann tödlich enden!

 

 

Alle Großhändler erfolgreich verabschiedet

Alle Kaufleute im Groß- und Außenhandel der aktuellen Oberstufen haben ihre IHK-Prüfungen erfolgreich bestanden. Die Ergebnisse sind erfreulich, die Quote von „alle Azubis haben bestanden“ konnte auch dieses Jahr vermeldet werden.

Wieder besonders hervorzuheben ist, dass auch 10 Schüler mit verkürzter Ausbildung mit guten Ergebnissen vertreten waren, drei Schüler haben bereits im Vorjahr aufgrund guter Leistungen ihre Prüfungen vorgezogen.

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Kaufleute im Groß- und Außenhandel

Bei entsprechender Klassenstärke möchte das Berufskolleg Wesel wieder Schülern, die ihre Ausbildungszeit von vornherein verkürzen wollen, eine eigens für sie eingerichtete Klasse anbieten, um gezielt auch in zwei Jahren erfolgreich den Abschluss erwerben zu können.
„Verkürzerin“ Jessica Brinkmann wurde für ihren Durchschnittsnote 1,1 im Berufsschulbereich besonders ausgezeichnet.

Schüler diskutieren mit Politikern am Berufskolleg Wesel

Juliane Bonn und Ann-Kathrin Scholten, zwei Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums am Berufskolleg in Wesel, führten gekonnt und schlagfertig durch  die 75-minütige Diskussionsrunde mit Politikern von sechs Parteien.

Anwesend waren Frank Berger von der CDU, Jürgen Preuß von der SPD, Sascha Wagner von der Partei Die Linke, Bernd Reuther von der FDP, Renatus Rieger von der AfD sowie Patrick Voss von der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Gemeinsam mit einigen Lehrern des BK-Wesel hatten die beiden Schülerinnen die Veranstaltung vorbereitet. Hierzu wurden im Vorfeld Schüler aus einigen Klassen gefragt, welche Fragen für sie interessant und wichtig seien.  Schwerpunkt der Diskussion waren die Bereiche Bildung, Berufs- und Arbeitswelt, Integration und Umwelt.

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Ein wichtiges Ziel war es,  Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Bildungsgängen,  Berufsschüler, Vollzeitschüler aus der Gymnasialen Oberstufe, den Fachabiturklassen sowie der Internationalen Förderklassen die Möglichkeit zu bieten mit den  Politikern zu diskutieren und Ihnen auch auf den Zahn zu fühlen.

Dabei entwickelt sich gerade zum Thema Bildung und Integration eine anregende Debatte. Die Politiker stellten ihre Positionen vielfach klar dar und machten auch deutlich, dass ihnen die eine oder andere Ansicht Ihrer Mitstreiter nicht gefiel. Manche Fragen aus dem Schülerpublikum sorgten dafür, dass bestimmte Aspekte noch vertiefender angesprochen werden konnten. Die Schüler wollten u.a. wissen, wie eine bessere Förderung von Schülern mit Lernbehinderungen am Berufskolleg in Wesel möglich sei, es wurde über Inklusion diskutiert. Es ging darum, warum Frauen in der Regel schlechter bezahlt werden als Männer und wieso zu wenig Transparenz bei den Gehältern vorhanden ist. Es wurde gefragt, warum Flüchtlinge nach Afghanistan trotz der enormen Gefahrenlage abgeschoben würden und welche Berufschancen Flüchtlinge in Deutschland haben würden.

Die Moderatorinnen mussten manchmal den Redefluss der Politiker stoppen, um noch einige weitere Themen bzw. Fragen stellen zu können.

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Die ruhige Atmosphäre machte deutlich, dass die Schüler aufmerksam zuhörten und auch sicherlich manchmal überrascht waren, dass die Politiker zuweilen ganz schön austeilen konnten.

Etwas zu kurz kam die Möglichkeit am Ende noch weitere Fragen zu stellen, dies war der umfassenden Diskussion zu den Schwerpunktthemen sowie der begrenzten Zeit geschuldet.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Veranstaltung gelungen ist, dies machten die vielen positiven Rückmeldungen sowohl von Seiten der Politiker, als auch von den Schülern deutlich.

Von der Schulbank zur Anklagebank

Ein halbes Jahr haben wir, GGSU1/2 (berufliches Gymnasium Gesundheit) uns im Wirtschaftslehrekurs mit Gesetztestexten, Rechtsordnungen und Fallbeispielen herumgeschlagen.

Ende Juni konnten wir das erlangte Wissen in der Praxis prüfen: Gemeinsam mit dem Lehrer Bastian Kischkewitz besuchten wir das Amtsgericht in Wesel, das sich ausschließlich um Straf- und Zivilsachen kümmert. Gespannt betrat der Großteil von uns erstmalig einen Gerichtssaal.

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Im ersten Fall ging es um die Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung. Wir hörten zwar gespannt zu, konnten die Situation aber erst nach der Zeugenaussage des Gerichtsvollziehers sowie den Anmerkungen der Richterin einordnen. Die Verhandlung hat verdeutlicht, wie wichtig die korrekten Angaben einer eidesstattlichen Versicherung sind und wie sorgfältig man entsprechend bei deren Abgabe sein sollte.

Im zweiten Fall wurde eine Hundehalterin wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt, da ihre Hunde einen Nachbarn beim Spaziergang angriffen. Dieser Fall war für uns schwierig zu verfolgen, da die Geschädigten sich nur mittels Dolmetscherin äußern konnten und bis zum Ende der tatsächliche Verlauf des Hundeangriffs unklar blieb. Auch der Einbezug einer unbeteiligten Zeugin hat kein einheitliches Bild schaffen können. Es war spannend, da die Aussagen sich teilweise gegenseitig widersprachen und man nur spekulieren kann, wie der tatsächliche Verlauf der Tat nun wirklich war. Neben allen Gesetzestexten war es interessant zu sehen, dass es letztlich immer auf die Auslegung dieser Paragraphen sowie die Einschätzung des Gerichts ankommt.

Kurz und heftig erfuhren wir in der letzten Verhandlung, dass das Fernbleiben eines Angeklagten zu einem Haftbefehl führt, so dass diese Verhandlung nach wenigen Minuten erledigt war.

Der Besuch beim Weseler Amtsgericht war der perfekte Abschluss zu unserem Unterricht. Von allen Schülern kam nur gute Resonanz. Viele fanden es interessant bei einer Verhandlung dabei zu sein und einmal zu schauen, wie es in der Wirklichkeit tatsächlich abläuft. Auf dem Weg zur Schule haben wir viel über die Verhandlung diskutiert. Hätte die Richterin evtl. anders entscheiden können? Ist das getroffene Urteil angemessen?

Erlebnispädagogischer Tag

Am Donnerstag haben sich die Schüler der BVI 3 und BVI 4 in der Sporthalle zu einem erlebnispädagogischen Tag zu sportlichen Wettkämpfen eingefunden. Ziel des Tages war es, die Klassen im Teambuilding zu stärken. Doch vor allem stand der Spaß im Vordergrund!

Über den Vormittag hinweg erprobten sich die Schülerinnen und Schüler in spannenden Wettkämpfen, die sowohl Sportlichkeit als auch Denk- und Teamfähigkeit von ihnen verlangten. Der Spielmodus orientierte sich an dem allseits bekannten „Schlag den Raab- Prinzip“. So mussten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise nonverbal einen Code knacken oder sich beim Staffelwettkampf im Tic-Tac-Toe beweisen.

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Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, der unseren Schülerinnen und Schülern als auch den betreuenden Lehrern Abdullah Özcan und Rolf Pabst sowie den Klassenlehrerinnen  Sarah Lemkamp und Stephanie Janßen, in guter Erinnerung bleiben wird!

 

ABITUR AM BK-WESEL – WEGE UND NEUANFANG

„Wege und Neuanfang“ war das Thema des feierlichen Festgottesdienstes in der Mariä Himmelfahrtskirche.

Bevor der große Abiball in der Niederrheinhalle für die 150 Abiturientinnen und Abiturienten des Berufskollegs Wesel begann, hatten die Absolventinnen und Absolventen mit ihren Religionslehrern/Innen einen beeindruckenden Gottesdienst vorbereitet. Den Rahmen des Gottesdienstes bildete das einfühlsame, von Julian-Malte Wenning am Saxophon und Roland Zech am Klavier gespielte Lied, „Wind of Change“. Die Kollekte von 504,07 € wird an das Friedensdorf  International e.V. gespendet.

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Dass der Tag ein ganz besonderer Moment im Leben der Abiturienten/Innen ist, machte auch die Festrede der stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Wesel Marlies Hillefeld durch ihre persönliche Gratulation deutlich. Sie verwies darauf, dass den frisch gebackenen Abiturienten/Innen mit ihrem höchsten schulischen Bildungsabschluss Deutschlands, alle Wege für einen Neuanfang offen stehen.
Schulleiter Christian Drummer-Lempert bezog den Abiturabschluss auf der Tour de France. Er verglich die verschiedenen Trikots der Rennfahrer mit den Bemühungen der einzelnen Schüler/Innen beim Kampf ums Abi. Das Bergtrikot verglich er mit den ständigen Auseinandersetzungen um das Verständnis des geforderten Inhalts.
Diejenigen, die erst ganz kurz vor dem Ziel, den Endspurt einlegten, um das grüne Trikots zu erlangen, waren teilweise mehr oder ganz erfolgreich.
Das gelbe Trikot kann aber nur einer bekommen. Julian-Malte Wenning aus dem beruflichen Gymnasium Ingenieurwissenschaften hatte das Ziel mit einer 1,0 erreicht und wurde zum Abschluss mit diesem Trikot geehrt.
Insgesamt waren noch kurz vor der Zielflagge 24 mit im Rennen. Sie mussten sich aber mit hervorragenden Ergebnissen geschlagen geben. Diese Abiturientinnen und Abiturienten hatten zwar eine 1 vor dem Komma, aber mit auf dem Podest standen nur weitere fünf.

Aus dem beruflichen Gymnasium Gesundheit

Corinna Dörr, 1,5; Larissa Schmitt 1,5; Ronja Lasinski, 1,2; Marie Lauterfeld, 1,4

Aus dem Wirtschaftsgymnasium

Chiara Peer, 1,4

Bei der klassenweisen Zeugnisausgaben hatten sich die Klassenlehrer/Innen und Klassensprecher/Innen passende Abschlussworte überlegt. Hier wurde deutlich, dass die abgelaufenen drei gemeinsamen Jahre am Berufskolleg inclusive Klassenfahrten  intensive Bindungen innerhalb der Klassen aber auch mit den Lehrern/Innen erzeugt haben. Es fielen zwar auch ein paar kritische Kommentare zu den unterrichtenden Lehrern/Innen, die aber im Gesamtkontext keine große Rolle spielten.

Im Anschluss des offiziellen Veranstaltungsteils mit einem üppigen Galabüffet begann dann für die Eltern mit ihren Kindern, Freunden, Lehrern eine berauschende Partie.

Das gesamte Team des Berufskollegs, mit über 200 Mitarbeitern, wünscht allen Abiturientinnen und Abiturienten alles erdenkliche Gute für ihr weiteres Leben auf ihrem „WEG UND NEUANFANG“.

Namensliste