Das letzte Sommerfest mit den zukünftigen Pensionären

Lehrerinnen und Lehrer verabschiedeten zusammen mit der Schulleitung heute am Berufskolleg Wesel die drei Kolleginnen Pfarrerin Annette Duscha, Alrun Stemmrich und außerdem den Kollegen Bernd Kuropka.

Auf dem Sommerfest am 12. Juli 2017, in der letzten Schulwoche, trafen sich alle zukünftigen Pensionäre und die vielen Lehrerinnen und Lehrer. Herr Drummer-Lempert wünschte Ihnen alles erdenklich Gute auf ihrem nächsten Lebensabschnitt.

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Schulleiter Christian Drummer-Lempert, Bernd Kuropka, Stellvertretender Schulleiter Hermann Lemmen, Pfarrerin Annette Duscha, Alrun Stemmrich

Fit für die Badesaison

Im vergangenen Jahr sind bundesweit fast 70 Flüchtlinge ertrunken. Damit hat sich die Anzahl der ertrunkenen Flüchtlinge in Deutschland innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Aus diesem Grund wurden die Schülerinnen und Schüler der internationalen Klasse der Berufsvorbereitung (BVI 5) nun fit für ihre ersten Sommerferien in Deutschland gemacht.

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Die jungen Menschen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan sowie vielen weiteren Ländern trafen sich gemeinsam mit ihren Lehrern Mona Orlowski und Bastian Kischkewitz kurz vor den Sommerferien mit Rettungsschwimmern der DLRG Ortsgruppe Dinslaken e.V. am Weseler Auesee. Neben der Auffrischung der Baderegeln in der Wachstation wurden die Gefahren an Badeseen und Flüssen thematisiert. Den Teilnehmern und Teilnehmerinnen wurde schnell deutlich, dass der Rhein vergleichbar mit einer Autobahn für Schiffe ist – und man dort nicht spielt. Entsprechend gilt absolutes Badeverbot!

Unter Aufsicht konnten die Schülerinnen und Schüler sich selbst in der Rettung probieren: Wurfsack, Rettungsboje und weitere Hilfsmittel zur Rettung von Menschen aus Gefahr wurden erprobt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten darüber hinaus die für die Rettung wichtige Reaktionsgeschwindigkeit spielerisch üben und die Gelegenheit nutzen, gemeinsam im Team einander zu helfen. Die gemeinsame Hilfe für andere Menschen zeigte sich als gute Teambuildung-Maßnahme, so dass Sprachbarrieren schnell überwunden werden konnten.

Was bleibt ist die Erkenntnis: Niemals selbst überschätzen, denn das kann tödlich enden!

 

 

Alle Großhändler erfolgreich verabschiedet

Alle Kaufleute im Groß- und Außenhandel der aktuellen Oberstufen haben ihre IHK-Prüfungen erfolgreich bestanden. Die Ergebnisse sind erfreulich, die Quote von „alle Azubis haben bestanden“ konnte auch dieses Jahr vermeldet werden.

Wieder besonders hervorzuheben ist, dass auch 10 Schüler mit verkürzter Ausbildung mit guten Ergebnissen vertreten waren, drei Schüler haben bereits im Vorjahr aufgrund guter Leistungen ihre Prüfungen vorgezogen.

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Kaufleute im Groß- und Außenhandel

Bei entsprechender Klassenstärke möchte das Berufskolleg Wesel wieder Schülern, die ihre Ausbildungszeit von vornherein verkürzen wollen, eine eigens für sie eingerichtete Klasse anbieten, um gezielt auch in zwei Jahren erfolgreich den Abschluss erwerben zu können.
„Verkürzerin“ Jessica Brinkmann wurde für ihren Durchschnittsnote 1,1 im Berufsschulbereich besonders ausgezeichnet.

Schüler diskutieren mit Politikern am Berufskolleg Wesel

Juliane Bonn und Ann-Kathrin Scholten, zwei Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums am Berufskolleg in Wesel, führten gekonnt und schlagfertig durch  die 75-minütige Diskussionsrunde mit Politikern von sechs Parteien.

Anwesend waren Frank Berger von der CDU, Jürgen Preuß von der SPD, Sascha Wagner von der Partei Die Linke, Bernd Reuther von der FDP, Renatus Rieger von der AfD sowie Patrick Voss von der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Gemeinsam mit einigen Lehrern des BK-Wesel hatten die beiden Schülerinnen die Veranstaltung vorbereitet. Hierzu wurden im Vorfeld Schüler aus einigen Klassen gefragt, welche Fragen für sie interessant und wichtig seien.  Schwerpunkt der Diskussion waren die Bereiche Bildung, Berufs- und Arbeitswelt, Integration und Umwelt.

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Ein wichtiges Ziel war es,  Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Bildungsgängen,  Berufsschüler, Vollzeitschüler aus der Gymnasialen Oberstufe, den Fachabiturklassen sowie der Internationalen Förderklassen die Möglichkeit zu bieten mit den  Politikern zu diskutieren und Ihnen auch auf den Zahn zu fühlen.

Dabei entwickelt sich gerade zum Thema Bildung und Integration eine anregende Debatte. Die Politiker stellten ihre Positionen vielfach klar dar und machten auch deutlich, dass ihnen die eine oder andere Ansicht Ihrer Mitstreiter nicht gefiel. Manche Fragen aus dem Schülerpublikum sorgten dafür, dass bestimmte Aspekte noch vertiefender angesprochen werden konnten. Die Schüler wollten u.a. wissen, wie eine bessere Förderung von Schülern mit Lernbehinderungen am Berufskolleg in Wesel möglich sei, es wurde über Inklusion diskutiert. Es ging darum, warum Frauen in der Regel schlechter bezahlt werden als Männer und wieso zu wenig Transparenz bei den Gehältern vorhanden ist. Es wurde gefragt, warum Flüchtlinge nach Afghanistan trotz der enormen Gefahrenlage abgeschoben würden und welche Berufschancen Flüchtlinge in Deutschland haben würden.

Die Moderatorinnen mussten manchmal den Redefluss der Politiker stoppen, um noch einige weitere Themen bzw. Fragen stellen zu können.

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Die ruhige Atmosphäre machte deutlich, dass die Schüler aufmerksam zuhörten und auch sicherlich manchmal überrascht waren, dass die Politiker zuweilen ganz schön austeilen konnten.

Etwas zu kurz kam die Möglichkeit am Ende noch weitere Fragen zu stellen, dies war der umfassenden Diskussion zu den Schwerpunktthemen sowie der begrenzten Zeit geschuldet.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Veranstaltung gelungen ist, dies machten die vielen positiven Rückmeldungen sowohl von Seiten der Politiker, als auch von den Schülern deutlich.

Von der Schulbank zur Anklagebank

Ein halbes Jahr haben wir, GGSU1/2 (berufliches Gymnasium Gesundheit) uns im Wirtschaftslehrekurs mit Gesetztestexten, Rechtsordnungen und Fallbeispielen herumgeschlagen.

Ende Juni konnten wir das erlangte Wissen in der Praxis prüfen: Gemeinsam mit dem Lehrer Bastian Kischkewitz besuchten wir das Amtsgericht in Wesel, das sich ausschließlich um Straf- und Zivilsachen kümmert. Gespannt betrat der Großteil von uns erstmalig einen Gerichtssaal.

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Im ersten Fall ging es um die Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung. Wir hörten zwar gespannt zu, konnten die Situation aber erst nach der Zeugenaussage des Gerichtsvollziehers sowie den Anmerkungen der Richterin einordnen. Die Verhandlung hat verdeutlicht, wie wichtig die korrekten Angaben einer eidesstattlichen Versicherung sind und wie sorgfältig man entsprechend bei deren Abgabe sein sollte.

Im zweiten Fall wurde eine Hundehalterin wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt, da ihre Hunde einen Nachbarn beim Spaziergang angriffen. Dieser Fall war für uns schwierig zu verfolgen, da die Geschädigten sich nur mittels Dolmetscherin äußern konnten und bis zum Ende der tatsächliche Verlauf des Hundeangriffs unklar blieb. Auch der Einbezug einer unbeteiligten Zeugin hat kein einheitliches Bild schaffen können. Es war spannend, da die Aussagen sich teilweise gegenseitig widersprachen und man nur spekulieren kann, wie der tatsächliche Verlauf der Tat nun wirklich war. Neben allen Gesetzestexten war es interessant zu sehen, dass es letztlich immer auf die Auslegung dieser Paragraphen sowie die Einschätzung des Gerichts ankommt.

Kurz und heftig erfuhren wir in der letzten Verhandlung, dass das Fernbleiben eines Angeklagten zu einem Haftbefehl führt, so dass diese Verhandlung nach wenigen Minuten erledigt war.

Der Besuch beim Weseler Amtsgericht war der perfekte Abschluss zu unserem Unterricht. Von allen Schülern kam nur gute Resonanz. Viele fanden es interessant bei einer Verhandlung dabei zu sein und einmal zu schauen, wie es in der Wirklichkeit tatsächlich abläuft. Auf dem Weg zur Schule haben wir viel über die Verhandlung diskutiert. Hätte die Richterin evtl. anders entscheiden können? Ist das getroffene Urteil angemessen?

Erlebnispädagogischer Tag

Am Donnerstag haben sich die Schüler der BVI 3 und BVI 4 in der Sporthalle zu einem erlebnispädagogischen Tag zu sportlichen Wettkämpfen eingefunden. Ziel des Tages war es, die Klassen im Teambuilding zu stärken. Doch vor allem stand der Spaß im Vordergrund!

Über den Vormittag hinweg erprobten sich die Schülerinnen und Schüler in spannenden Wettkämpfen, die sowohl Sportlichkeit als auch Denk- und Teamfähigkeit von ihnen verlangten. Der Spielmodus orientierte sich an dem allseits bekannten „Schlag den Raab- Prinzip“. So mussten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise nonverbal einen Code knacken oder sich beim Staffelwettkampf im Tic-Tac-Toe beweisen.

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Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, der unseren Schülerinnen und Schülern als auch den betreuenden Lehrern Abdullah Özcan und Rolf Pabst sowie den Klassenlehrerinnen  Sarah Lemkamp und Stephanie Janßen, in guter Erinnerung bleiben wird!

 

ABITUR AM BK-WESEL – WEGE UND NEUANFANG

„Wege und Neuanfang“ war das Thema des feierlichen Festgottesdienstes in der Mariä Himmelfahrtskirche.

Bevor der große Abiball in der Niederrheinhalle für die 150 Abiturientinnen und Abiturienten des Berufskollegs Wesel begann, hatten die Absolventinnen und Absolventen mit ihren Religionslehrern/Innen einen beeindruckenden Gottesdienst vorbereitet. Den Rahmen des Gottesdienstes bildete das einfühlsame, von Julian-Malte Wenning am Saxophon und Roland Zech am Klavier gespielte Lied, „Wind of Change“. Die Kollekte von 504,07 € wird an das Friedensdorf  International e.V. gespendet.

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Dass der Tag ein ganz besonderer Moment im Leben der Abiturienten/Innen ist, machte auch die Festrede der stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Wesel Marlies Hillefeld durch ihre persönliche Gratulation deutlich. Sie verwies darauf, dass den frisch gebackenen Abiturienten/Innen mit ihrem höchsten schulischen Bildungsabschluss Deutschlands, alle Wege für einen Neuanfang offen stehen.
Schulleiter Christian Drummer-Lempert bezog den Abiturabschluss auf der Tour de France. Er verglich die verschiedenen Trikots der Rennfahrer mit den Bemühungen der einzelnen Schüler/Innen beim Kampf ums Abi. Das Bergtrikot verglich er mit den ständigen Auseinandersetzungen um das Verständnis des geforderten Inhalts.
Diejenigen, die erst ganz kurz vor dem Ziel, den Endspurt einlegten, um das grüne Trikots zu erlangen, waren teilweise mehr oder ganz erfolgreich.
Das gelbe Trikot kann aber nur einer bekommen. Julian-Malte Wenning aus dem beruflichen Gymnasium Ingenieurwissenschaften hatte das Ziel mit einer 1,0 erreicht und wurde zum Abschluss mit diesem Trikot geehrt.
Insgesamt waren noch kurz vor der Zielflagge 24 mit im Rennen. Sie mussten sich aber mit hervorragenden Ergebnissen geschlagen geben. Diese Abiturientinnen und Abiturienten hatten zwar eine 1 vor dem Komma, aber mit auf dem Podest standen nur weitere fünf.

Aus dem beruflichen Gymnasium Gesundheit

Corinna Dörr, 1,5; Larissa Schmitt 1,5; Ronja Lasinski, 1,2; Marie Lauterfeld, 1,4

Aus dem Wirtschaftsgymnasium

Chiara Peer, 1,4

Bei der klassenweisen Zeugnisausgaben hatten sich die Klassenlehrer/Innen und Klassensprecher/Innen passende Abschlussworte überlegt. Hier wurde deutlich, dass die abgelaufenen drei gemeinsamen Jahre am Berufskolleg inclusive Klassenfahrten  intensive Bindungen innerhalb der Klassen aber auch mit den Lehrern/Innen erzeugt haben. Es fielen zwar auch ein paar kritische Kommentare zu den unterrichtenden Lehrern/Innen, die aber im Gesamtkontext keine große Rolle spielten.

Im Anschluss des offiziellen Veranstaltungsteils mit einem üppigen Galabüffet begann dann für die Eltern mit ihren Kindern, Freunden, Lehrern eine berauschende Partie.

Das gesamte Team des Berufskollegs, mit über 200 Mitarbeitern, wünscht allen Abiturientinnen und Abiturienten alles erdenkliche Gute für ihr weiteres Leben auf ihrem „WEG UND NEUANFANG“.

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Großer Tag für das Berufskolleg Wesel

Mit einem aussagestarken Gottesdienst und einer Feierstunde im Forum des Berufskollegs wurde das erreichte Ziel gewürdigt.

Irgendwie traurig macht es die Lehrerinnen und Lehrer des Berufskollegs doch schon, wenn sie von fast 350 Schülerinnen und Schülern verlassen werden.
Aber es verbindet sich auch Stolz damit, dass sie es zusammen mit ihren Prüflingen geschafft haben, so viele Jugendliche zum Abschluss, dem Fachabitur, zu führen.

Die Schülerinnen und Schüler der zweijährigen Berufsfachschulen verlassen diese mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife. Dies ist der zweithöchste Bildungsabschluss der in Deutschland an einer Schule erreichbar ist.
4 Klassen kommen aus dem Bereich der Technik, 5 Klassen aus dem Gesundheits- & Sozialbereich und 6 Klassen aus dem Wirtschaftsbereich.

Alle Absolventinnen und Absolventen haben erfolgreich Ihre Prüfungen in Deutsch, Mathematik und Englisch absolviert. Hinzu kommt ein weiteres Prüfungsfach, dass sich je nach Schwerpunkt auf den Bereich Technik oder Gesundheit & Soziales oder Wirtschaft bezieht. Diese Schwerpunktfächer gehen von Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Baukonstruktionstechnik oder System- und Anwendersoftware über Gesundheitswissenschaften bis hin zu Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen.

Den Schülerinnen und Schülern stehen nahezu alle Wege offen.

Sie haben deutlich verbesserte Chancen auf dem Arbeits- bzw. Ausbildungsmarkt. Sie haben die schulischen Voraussetzungen erfüllt, um ein Studium an einer Fachhochschule ihrer Wahl aufzunehmen. Alternativ können sie durch den Einstieg in die Klasse 12 der Gymnasialen Oberstufen des BK-Wesel in 2 Jahren das Abitur erreichen.

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Nach der Zeugnisausgabe in den Klassen wurde anschließend bei einem Gläschen alkoholfreiem Sekt im Forum des Berufskollegs die Schulzeit beendet. Der Schulleiter Christian Drummer-Lempert wünschte den über 300 Fachabiturienten/Innen alles erdenklich Gute auf ihrem weiteren Lebensweg und forderte diese auf, immer nach vorn zu schauen und unsere Schule in guter Erinnerung zu behalten.

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Workshop „Bodenarbeit – Umgang und Erziehung von Pferden“

Als Pilotmaßnahme für Auszubildende Pferdewirte Schwerpunkt Haltung und Service fand Mitte Juni ein Workshop zum Thema „Bodenarbeit –  Umgang und Erziehung von Pferden“ auf dem Meiswinkler Hof in Solingen statt.

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Der FN- gekennzeichnete Pensions – und Meisterbetrieb stellte seine Anlage und zahlreiche Pferde unterschiedlichster Rassen und Einsatzgebiete den angehenden Pferdewirten zur Verfügung, die sich im Rahmen dieser Veranstaltung auf ihre Abschlussprüfung im Fach Kundenberatung – und Ausbildung Schwerpunkt Bodenarbeit in der Praxis fortbilden konnten. Unter der Leitung von Pferdewirtschaftsmeisterin Waltraud Böhmke, die sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Thema Bodenarbeit befasst, sowie Tierärztin und Pferdewirtschaftsmeisterin  Ute Limbach wurden die Teilnehmer intensiv und fachkundig rund um das Thema Umgang mit dem Pferd –  Erziehung des Pferdes durch Bodenarbeit – geschult. Geteilt in zwei Gruppen bestand der Vormittag aus einem praktischen Teil mit dem Pferd, in dem die Grundlagen des Führtrainings wiederholt und unter Anleitung von Frau Böhmke durchgeführt wurden. Themen wie  „König Kunde“,  Kundenbindung an den Betrieb und die vielfältigen Anforderungen, die an einen „Kundenbetreuer“ im Alltag eines Pferdebetriebs gestellt werden, wurden mit Ute Limbach und der zweiten Gruppe der Teilnehmer parallel dazu erarbeitet, sodass alle Auszubildenden zur Mittagspause bereits vielfältige Eindrücke sammeln konnten. Gestärkt durch das Engagement der Berufsschullehrerin Frau Mertes und Frau Klinkenberg, die für den gesamten Kurs das Mittagessen zubereiteten, ging es im zweiten Praxisteil um die Themen GHP und Bodenarbeitsabzeichen. Das Ergebnis einer systematischen Arbeit am Boden, nämlich die Entstehung einer harmonischen Einheit zwischen Mensch und Pferd, erlebten die Teilnehmer bei einer praktischen Demonstration einer Aufgabe des Bodenarbeitsabzeichens. „Brenin“ vorgestellt von Frau Schmitz zeigte scheinbar mühelos und ohne sichtbare Einwirkung, wie kontinuierliches Führtraining Aufgaben wie Übergänge, Gangmaßverstärkungen, Seitenwechsel vor dem Pferd in der Bewegung oder das Führen des Pferdes mit der linken Hand in einer Trabvolte, möglich macht.

Hindernisse der Gelassenheitsprüfung ( GHP ) standen im Anschluss für die Teilnehmer auf dem Programm. Kleingruppen erarbeiteten sich mit den Pferden unterschiedlich Hindernisse der GHP, der nicht mit dem Pferd arbeitende Teil des Kurses hospitierte zeitgleich und kommentierte die praktische Arbeit der Kollegen. Hinweise zur Kundenausbildung gaben die beiden Referentinnen den Teilnehmern hier mit auf den Weg.

Wenn gleich auch die Sonne an diesem Tag ihr Bestes gab, waren alle Teilnehmer trotz der hohen Temperaturen bis zum Schluss sehr interessiert und engagiert bei der Sache.

In der Abschlussbesprechung sollten die Teilnehme ihre Eindrücke zum Tag formulieren und stellvertretend  folgende Zitate:

„Das hätte ich gar nicht gedacht, wie vielfältig das Thema Bodenarbeit ist, ich fühle mich gut für die Prüfung vorbereitet“.

„Das hat so richtig Spaß gemacht !“ 

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Die Bedeutung der Bodenarbeit für das Berufsbild des Pferdewirtes betonten beide Referentinnen nochmals in Ihren Schlussworten. Die Fachkompetenz und das praktische Rüstzeug im Umgang und in der Erziehung des Pferdes muss der Fachmann Pferdewirt selbstverständlich parat haben  –  der Markt verlangt danach, das Pferd profitiert davon!

Ein herzlicher Dank gilt der BBR für Ihre Unterstützung dieser Pilotmaßnahme, dem Pferdebetrieb Kathrin Limbach für die Bereitstellung von Anlage und Pferden, dem Referententeam Waltraud Böhmke und Ute Limbach, dem Lehrerteam der Berufsschule Wesel Frau Mertes und Frau Klinkenberg sowie den engagierten Auszubildenden im Beruf Pferdewirt!